– S p u r e n –

Am Ende der Straße wohnte ein Alter. Er erzählte mir in meiner Jugend seine Geschichten. Geschichten aus seinem Leben. Und alte Geschichten. Ein Stockwerk über uns wohnte eine Alte. Sie erzählte mir in meiner Kindheit ihre Geschichten. Alte Geschichten und alte Lieder. Am Fuße der Rusel ist eine Schlucht. Eine Schlucht mit einem Blockmeer. Die […]

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„Salige Fräulein“

Im Zauberwesen des Mittelalters spielte das Kristall – Sehen eine große Rolle. Besonders veranlagte Menschen wie Hexen und Zauberer behaupteten, in einer Kristallkugel, oder einem Kristallspiegel, das Künftige und das Vergangene zu erblicken und auch den bei ihnen Rat Suchenden es schauen zu lassen. Von der Kirche verboten, wurde es hart als Zauberei bestraft. Paracelsus […]

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„Seltsame Wege“

Vishnu ist eine der wichtigsten Formen des Göttlichen im Hinduismus und kommt bereits in den Veden (heilige Lehre, bzw. Sammlung religiöser hinduistischer Texte) vor. Im Vishnuismus gilt er als die Manifestation des Höchsten. Seine Shakti, die weiblich gedachte Seite des Göttlichen, ist Lakshmi, die als seine Gattin gilt. Im Rigveda erscheint Vishnu vor allem als […]

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„Ein ausgekochter Bursche“

Ein frommer sizilianischer Knabe, der nach der Legende zwölfjährig unter Diokletian den Märtyrertod erlitten hat. 1355 kamen seine Reliquien durch Kaiser Karl IV. nach Prag – in den Veitsdom. Seine Verehrung hat sich weit ausgebreitet, namentlich in Westfalen und im slawischen Norden und Osten, wo er eine vorchristliche Slawische Gottheit (Svantevit) mit einem schwarzen Hahn […]

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„Pferd & Mond“

Der Mond spielt im magischen und bildhaft-religiösen Symbol-Denken der meisten Völker eine bedeutende Rolle. Entscheidend ist dabei vor allem, dass er wegen seiner ständig wechselnden Gestalt scheinbar „lebt“, mit verschiedenen Lebensrhythmen auf der Erde in offensichtlicher Verbindung steht und zu einem wichtigen Anhaltspunkt in der Zeitmessung wurde. Im Alten Orient spielte er daher oft eine […]

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„Altbayern am Tisch“

Über einen liebevoll – robusten Bereich des Landlebens zum Ausgang des 18. Jahrhunderts erzählt Georg Queri in seinem 1911 als Privatdruck erschienenem Büchlein „Bauernerotik und Bauernfehme in Oberbayern“: Ungefähr Mitte Juli Anno 1766 verhandelt die churfürstliche Obrigkeit über ein „osternächtliches“ Haberfeldtreiben in Parsberg, was natürlich rechtswidrig und verboten war. Als erschwerenden Straftatbestand kommt hinzu, dass […]

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