Los: 189

Ahrlé, Ferry. "Verladung". Öl/Lw. 110 x 80 cm. Monogr.

"Verladung", aus dem Zyklus "Signal und Schiene". Öl/Lw. 110 x 80 cm. Monogr.


Ferry Ahrlé studierte an der Akademie der bildenden Künste unter anderem bei Max Kaus und nahm nebenbei Schauspielunterricht bei dem späteren Burgschauspieler Albin Skoda.
Für zwei Spielzeiten zeichnete er die Programmtitel der Berliner Philharmoniker,[3]darunter die Porträts von Sergiu Celibidache, Wilhelm Furtwängler, Yehudi Menuhin und Otto Klemperer. Er entwarf unter anderem Dekorationen für den Film „Berliner Ballade“ und für das literarische Kabarett „Die Stachelschweine“.
Mitte der 1950er-Jahre übersiedelte Ahrlé nach Frankfurt am Main. Hier entstanden seine Filmplakate u. a. zu Filmen von Federico Fellini, Ingmar Bergman, Luis Buñuel, François Truffaut und Roman Polański.[4] 
In den 1960er-Jahren Umzug nach Paris. Ab den 1970er Jahren präsentierte er seine Bilderzyklen „Signal und Schiene“, „Von Ikarus bis Überschall“, „Das Geld in Oper und Schauspiel“, „Mozartissimo“, „Alles Theater“ und „Gemalte Musik“ in Deutschland.
Von 1979 bis 1990 schrieb er für verschiedene Serien die Drehbücher.
In der Fernsehserie „Sehr ähnlich, wer soll’s denn sein?“ unterhielt er sich mit seinen Gesprächspartnern und porträtierte sie währenddessen. Persönlichkeiten wie Maria Schell, Marianne Hoppe, Erika Pluhar,  Johannes Heesters, Yehudi Menuhin, Erich von Däniken und viele andere saßen ihm dazu Modell und Ahrlé erhielt für diese besondere und zugleich unterhaltsame Art des Porträtierens in New York den "Golden Award".
Viele seiner Werke sind in privaten und öffentlichen Sammlungen.
1919 ehrte die Stadt Frankfurt am Main Ferry Ahrlé durch die dauerhafte Gestaltung der Wände in der U-Bahnstation Konstablerwache mit sechs seiner Zeichnungen aus der Serie vom Frankfurter U-Bahnbau in den 1970er und 1980er Jahren.[6]

Limitpreis: 380 €

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572 - Weihnachtsauktion 2022, 10. Dezember 2022
10. Dezember 2022 um 10:00