Los: 207

Pietzsch, Richard. "Grünwalder Brücke in Abendsonne". Öl/Lw. 39 x 54 cm. Sign. Rücks. bez.: Asamschlössl.

"Grünwalder Brücke in Abendsonne". Öl/Lw. 39 x 54 cm. Sign. Rücks. bez.: "Asamschlössl."


Richard Pietzsch, studierte von 1891 bis 1894 an der Akademie der Bildenden Künste in Dresden und wechselte im Herbst 1894 an die Akademie der Bildenden Künste München, wo er zunächst bei Paul Hoecker und ab Herbst 1895 bei Franz von Stuck studierte.
1897 erstes Atelier in München-Schwabing. Ab 1899 konnte er dank der Unterstützung durch Fritz von Uhde seine Werke zum ersten Mal auf der Frühjahr-Ausstellung der Münchener Secession zeigen.[1]
Ab 1900 regelmäßige Beteiligung an den Ausstellungen der Münchener Secession, der Berliner Secession (von Max Liebermann und Walter Leistikow unterstützt) sowie auf deutschlandweiten Ausstellungen. Veröffentlichung seiner Arbeiten u. a. in der Jugend (Zeitschrift) und Museumsankäufe. Seit 1903 lebte er in Grünwald im Isartal.
1905 erhielt er ein Stipendium des Künstlerbundes für den Aufenthalt in der neu gegründeten Villa Romana in Florenz, wo er sich bis 1906 aufhielt.[2] Im gleichen Jahr heiratete er die schwedische Malerin Fanny Westberg. 1907 übernahm er die Leitung der Landschaftsklasse an der Damen-Akademie des Münchner Künstlerinnenvereins.[3] 
Vom Herbst 1915 bis Januar 1916 war er Kriegsmaler im nordfranzösischen Laon und an der Aisne-Front.
1913 Ernennung zum Titularprofessor an der Akademie der Bildenden Künste München
Mal-Reisen durch Oberbayern, Norddeutschland und nach Schweden.
1930 Rückkehr nach München da ihm die Stadt das Asam-Schlössl (ehemaliger Barockwohnsitz der Gebrüder Cosmas Damian Asam und Egid Quirin Asam) in München-Thalkirchen am Isar-Ufer als freie Wohnung und Atelier auf Lebenszeit überließ.[4] 
Zwischen 1942 und 1944 beteiligte sich Pietzsch aktiv an der Großen Deutschen Kunstausstellungen im Haus der Deutschen Kunst 
Im Herbst 1944 wurde durch einen Bombenangriff nicht nur das Asamschlössl stark beschädigt, sondern auch Atelier und zahlreiche Gemälde vernichtet.
Pietzsch zog in ein kleines Atelier in die oberbayerische Ortschaft Beuerberg. I
1952 stellte ihm die Stadt München in der Schwabinger Franz-Joseph-Straße ein Atelier mit Wohnung zur Verfügung.
1953 vergab die Bayerische Akademie der Schönen Künste eine Ehrengabe an den Künstler.[6] Richard Pietzsch starb am 28. Januar 1960 in München.
Seit 1962 ist eine Straße im Münchner Stadtteil Solln nach ihm benannt.

Limitpreis: 500 €

Unverkauftes Objekt

572 - Weihnachtsauktion 2022, 10. Dezember 2022
10. Dezember 2022 um 10:00